Samstag, 5. Januar 2019, 17:00 Uhr

Neujahrskonzert mit dem Salonquintett «I Galanti»

Als sich I Galanti 1999 zu einem Salonquintett formierten, hätte vielleicht niemand der fünf so unterschiedlichen MusikerInnen gedacht, dass sie knapp 20 Jahre später noch in genau derselben Konstellation mit viel Freude gemeinsam musizieren würden. Man könnte meinen, in unserer schnelllebigen Zeit sei eine Konstanz dieser Art gar nicht mehr möglich. Ein riesiger Vorteil für diese Sparte Musik: Die Leichtigkeit steht immer im Vordergrund und die Mitglieder stellen ihre Flexibilität gegenseitig auf die Probe. Grenzen ausloten, Überraschungsmomente einbauen, sich auf der Bühne zum Schmunzeln bringen, manchmal auch unfreiwillig… Dadurch zeichnen sie sich aus, ziehen ihr treues, zum Teil weit hergereistes Hondricher-Publikum immer wieder in ihren Bann. Wie jedes Jahr wird Altbewährtes aufgemischt mit sorgfältig ausgewählten Kostbarkeiten. Lassen Sie sich also auch an diesen Neujahrskonzerten aufs Neue verzaubern, I Galanti freuen sich auf Sie!

DIE MUSIKER/INNEN

Franziska Grütter (Violine) schloss ihr Studium an der Hochschule in Bern bei Daniel Zisman mit dem Lehr- und Konzertdiplom ab. Anschliessend setzte sie ihre Studien in England fort. Meisterkurse u.a. bei Alexandre Dubach, Ingolf Turban, dem Abegg Trio sowie an der Sommerakademie Lenk ergänzten ihre Ausbildung. Im Jahr 2000 weilte sie in Bolivien, wo sie an der Musikhochschule in Sucre Violine, Viola und Kammermusik unterrichtete und verschiedene Konzertreisen unternahm. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit pflegt Franziska Grütter als Solistin und Konzertmeisterin des Solothurner Kammerorchesters sowie als Mitglied verschiedener Kammermusikformationen wie des Lunaare Quintetts oder des Ensembles TANGO SALÓN eine rege Konzerttätigkeit.

Michael Keller (Violine) studierte an der Hochschule für Musik in Bern in der Klasse von Ulrich Lehmann. Nach dem Lehrdiplom und einem Studienaufenthalt in Moskau am Tschaikowsky Konservatorium erlangte er das Konzertdiplom. Verschiedene Meisterkurse rundeten seine musikalische Ausbildung ab. Von 1997 bis 2000 unterrichtete er neben seiner vielfältigen Konzerttätigkeit Violine und Kammermusik an der Kantonsschule Solothurn. Seine Lehrtätigkeit setzte er danach an der Musikhochschule in Sucre (Bolivien) fort. Seine Leidenschaft für Kammermusik mit verschiedenen Ensembles (Salonquintett I Galanti, Duo Campanella, Lunaare Quintett) und solistische Auftritte ermöglichen es ihm, auch das Schweizer Musikschaffen immer wieder in seine Konzertprogramme aufzunehmen.

Nebojša Bugarski (Violoncello) ist mehrfacher Preisträger nationaler Bundeswettbewerbe des ehemaligen Jugoslawien sowie des ersten internationalen Cellowettbewerbs in Liezen (Österreich 1992). Soloauftritte mit Orchestern gab er mit Werken von Schumann, Boccherini, Dvořák, Vivaldi, Honegger und Lutoslawski. Er ist als Solist und Kammermusiker in Europa, USA, Mexiko, Asien und den vereinigten Arabischen Emiraten aufgetreten. Nebojša Bugarski studierte bei Ivan Poparić, Miloš Mlejnik, Peter Hörr und Ivan Monighetti in Belgrad, Ljubljana, Basel und Bern. Seit 2006 unterrichtet er Cello an der Musikakademie der Stadt Basel. Seit 2006 ist er Solocellist des Collegium Musicum Basel und tritt häufig mit dem Ensemble Fiacorda oder dem Ensemble Viva auf.

Bruno Leuschner (Klavier) ist in Santiago de Chile geboren. Er studierte Dirigieren und Klavier an der Musikhochschule Hamburg bei Klauspeter Seibel und Christoph von Dohnanyi. Als Dirigent bei verschiedenen deutschen und schweizerischen Orchestern hat er ein grosses sinfonisches Repertoire erarbeitet. Er war an Opernhäusern in Deutschland und in der Schweiz als Dirigent, Studienleiter und Korrepetitor engagiert. Er ist sowohl als Komponist von Bühnenwerken, Liedern und Orchesterwerken hervorgetreten wie auch als gefragter Arrangeur für verschiedene Ensembles. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet die Arbeit mit Sängern und die Liedbegleitung. Seit 2012 leitet er die Gartenoper Langenthal und seit 2013 das Orchester Ostermundigen.

Bettina Keller (Kontrabass) studierte an der Hochschule für Musik in Bern Klavier bei Erika Radermacher (Lehr- und Konzertdiplom) und Kontrabass bei Béla Szedlàk (Lehr- und Orchesterdiplom). Sie unterrichtet seit 1995 Kontrabass an den Musikschulen Konservatorium Bern und Köniz. Sie ist Dozentin für Fachdidaktik und praktische Pädagogik für Kontrabass an der Hochschule der Künste Bern, Mitglied des Salonquintetts I Galanti und des Orchesters OPUS Bern und tritt regelmässig als Pianistin und Kontrabassistin auf. Bettina Keller ist bekannt für ihre Musikvermittlungsprojekte. 2011 erhielt sie für ihr Kontrabassprojekt die «Odyssee» den Preis für innovative Musikvermittlungsprojekte des Kantons Bern und 2014 für das Cello-Bass-Projekt «Jakobs Reise ans Meer» den Lily-Wäckerlin-Preis.

www.igalanti.ch


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