Sonntag, 15. März 2020, 17:00 Uhr

ORBIS Quartett

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Op. 18 Nr. 4 in c-Moll
Allegro ma non tanto
Scherzo. Andante scherzoso quasi Allegretto
Menuetto. Allegretto
Allegro – Prestissimo

Claude Debussy (1862-1918)
Streichquartett Op. 10 in g-Moll
Animé et très décidé
Assez vif et bien rythmé
Andantino, doucement expressif
Très modéré - Très mouvementé et avec passion

Ausserdem ein paar „Songs“ nach Ansage.

Die vier jungen Musiker überzeugen, wo auch immer sie auftreten, mit ausserordentlicher Transparenz und Aussagekraft und ihrer direkten, unverblümten Interpretation grosser Komponisten.

«Ihre Musik strahlt in einer ausserordentlichen Transparenz und Aussagekraft, ja, man spürt hinter den jungen Musikern einen kaum gezügelten Drang, das Wesen der von ihnen gespielten Werke dem Zuhörer erlebbar zu machen. Das äußert sich nicht nur in einer eindrucksvollen Interpretation bekannter klassischer Werke, sondern in einer offenkundigen Experimentierfreude mit unterschiedlichsten Genres der Musik.» – Südwest Presse

DIE MUSIKER/INNEN

Tilman Hussla wurde schon in jungen Jahren an das Klavier- und Violinspiel herangeführt. Als Jungstudent des Julius-Stern- Instituts der Universität der Künste Berlin erhielt er Unterricht bei Prof. Tomasz Tomaszewski. Nach Studien in Lübeck bei Prof. Nora Chastain und in Berlin bei Prof. Raphael Oleg, Rainer Sonne und Prof. Bernhard Hartok mit dem Diplom 2009 an der UdK Berlin war er ein Jahr im Orchester der Deutschen Oper Berlin und fünf Jahre im Rundfunk Sinfonieorchester Berlin in den 1. Violinen beschäftigt. Darauf schloss sich die Gründung des Orbis Quartetts und ein Studium der Kammermusik beim Artemis Quartett in Berlin und beim Hagen Quartett in Salzburg an. Mit diesem Ensemble konnte sich Tilman Hussla einen 2. Preis beim Internationalen Brahms Wettbewerb (Österreich) und einen 1. Preis beim Internationalen Beethoven Wettbewerb (Polen) erspielen. Tilman Hussla war Stipendiat der ECMA (European Chamber Music Acadamy) und ist Stimmführer im Deutschen Kammerorchester.

Meike-Lu Schneider studierte zunächst als Jungsstudentin an der Musikhochschule Mannheim und absolvierte ihr Hauptstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Frau Prof. Anke Dill. Weitere musikalische Impulse bekam sie während des Master Studiums für Kammermusik in Salzburg bei Rainer Schmidt und Veronika Hagen (Hagen Quartett), zudem von Friedemann Weigle (Artemis Quartett), Eberhard Feltz, Andreas Rainer (Rosamunde Quartett), Igor Ozim, Shmuel Ashkenasi und Patrick Jüdt. Eine Akademie-Stelle im Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin führte sie anschliessend nach Berlin. Meike Lu ist Gründungsmitglied des ORBIS Quartett und neben diesem Herzenprojekt in unterschiedlichsten Formationen zu hören: mit Künstlern aus dem Bereich der U-Musik, in kammermusikalischen Besetzungen zusammen mit Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Berlin und mit ihrem Sextett «hear now berlin», mit sie Werke führender zeitgenössischer amerikanischer Komponisten auf die Bühne bringt.

Kundri Lu Emma Schäfer lernte zunächst vor allem autodidaktisch das Geigenspiel. Sie studierte Violine am Conservatoire de Montpellier, an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Axel Gerhardt, an der Hochschule für Künste Bern bei Prof. Barbara Doll und Prof. Corina Belcea. Sie schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Kundri studierte weiter Viola bei Prof. Patrick Jüdt an der Hochschule der Künste Bern und bei Prof. Veronika Hagen am Mozarteum Salzburg. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Kundri ist seit 2014 Mitglied im ORBIS Quartett. Orchestererfahrung sammelte sie als Konzertmeisterin im Young European Youth Orchestra, als Bratschistin im Gustav Mahler Jugendorchester, als Solobratschistin im Mozarteum Orchester und dem Palermo Festival Orchestra. Ihre rege Konzerttätigkeit erstreckt sich auf das In- und Ausland (China, Japan, Australien, Kanada, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien). Sie hat kürzlich das musikalische Kartenspiel «ViolinZirkus1» veröffentlicht. Es wurde von der Universität Mozarteum Salzburg mit einem Preis ausgezeichnet.

Felix Eugen Thiemann begann mit dem Klavier- und Violoncellounterricht mit acht Jahren. Als Jungstudent des Julius-Stern-Instituts der Universität der Künste Berlin erhielt er Unterricht bei Prof. Matias de Oliveira Pinto. Nach dem absolvierten Diplomstudium bei Prof. Peter Bruns setzte er seine Ausbildung mit einem Masterstudium bei Prof. Peter Hörr und einem Masterstudium mit dem Artemis Quartett an der Universität der Künste in Berlin fort. Er war Mitglied des Bundesjugendorchesters, Substitut des Gewandhausorchesters, sowie in Berlin Akademist des Konzerthausorchesters und des Rundfunk Sinfonieorchesters. Aktuell ist er regelmässig zu Gast beim Orchestra Regionale della Toscana in Florenz. Als Solist und Kammermusiker geht er einer internationalen Konzerttätigkeit nach. 2019 übernahm er den Cellopart bei der Uraufführung der Kinderoper «Der Grüffelo» von Ivan Fischer im Konzerthaus Berlin und gab mit seiner Pianistin, Francesca Rambaldi,mehrere Konzerte in China.

www.orbisquartett.de


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